Halbzeitvegetarier Blog

Changing Course



Liebe Halbzeitvegetarier,

am 18. Mai findet der Changing Course Berlin statt, und wir sind mit dabei. Der Gedanke hinter dem Event ist einfach: Jeder kann etwas tun, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Von 10 bis 18 Uhr werden an diesem Samstag Ideen präsentiert, die eine Sache gemeinsam haben – sie lassen sich leicht in den eigenen Alltag übertragen. Der Changing Course Berlin ist wie ein Markt, nur werden dort keine Waren verkauft, sondern konstruktive Möglichkeiten für nachhaltiges Handeln vorgestellt.

“Viel mehr als Theorien über Ursache und Wirkung möchten die Leute praktische Werkzeuge, die sie in ihrer Lebenssituation anwenden können”, sagt Sarina Ruiter-Bouwhuis, die gemeinsam mit Angelique Ruiter-Bouwhuis aus eigenem Antrieb organisiert. Beide sind überzeugt, dass die Besucher an diesem Tag neue Ideen mitnehmen, die ihnen zeigen, wo sie einen Anfang machen können. Das kann etwas so einfaches sein wie Kleidung nicht mehr wegzuwerfen, sondern in einen Tauschladen zu bringen.

Wir freuen uns sehr darauf, unseren Vortrag über Halbzeitvegetarier bei Changing Course zu halten, denn wir teilen Sarinas und Angeliques Ansatz, dass Veränderungen, die man leicht und im eigenen Tempo in den Alltag einbauen kann, oft auch die sind, die man beibehält. An Halbzeitvegetarier gefiel den beiden, dass wir Menschen einfach auffordern, so nah an ihr Ziel zu kommen, wie sie es gerade können. Wichtig ist den Veranstalterinnen, andere Menschen auf positive Art zu einem zu einem besseren Umgang mit unserem Planeten und den Lebewesen darauf anzuregen, und es soll auch Spaß machen: “Wir finden, dass man in seinem Leben Raum für Kreativität und Verspieltheit haben sollte – also versuchen wir, soviel wie möglich davon an diesem Tag unterzubringen”, sagt Sarina.

Besucher können sich also auf kreative und spielerische Aktivitäten freuen, aber auch auf kritische Fragen und lebhafte Diskussionen. Jeder darf sich auch persönlich einbringen, ob man selbstgemachtes Essen mitbringt oder nur seine eigene Tasse. Wir sind dabei – und Ihr? :)

Changing Course Berlin

18. Mai 2013

10-18 Uhr

(Vorträge in englischer Sprache)

Adalbertstraße 7

10999 Berlin

(bei Co.up)

http://changingcourseberlin.wordpress.com/

https://www.facebook.com/pages/Changing-Course-Berlin/151765664984412?fref=ts

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Weiße Ostern in der Hauptstadt



Liebe Halbzeitvegetarier,

ich muss euch sagen, es weihnachtet… hm… ostert sehr. Dieses Jahr feiern wir in meinem Haushalt auf unterschiedliche Art. Mein Mann feiert mit Hühnereiern – und ich ohne. Während meine bessere Hälfte sich zur Feier des Tages ein Spiegelei gemacht hat (natürlich Bio), habe ich mir überlegt welche Ostertraditionen es jenseits von Kommerz, Massenproduktionen und dem Hühnerei gibt.

Für die Christen unter uns geht es an Ostern um die Wiederauferstehung Christi. Wiederauferstehung und Erneuerung finden wir aber nicht nur in der Religion: Der Osterspaziergang ist eine wunderbare Gelegenheit um nach draußen zu gehen, und zu sehen wie unsere Umwelt wieder zum Leben erwacht. Auch wenn diese Ostern noch nicht viel sprießt, alles um uns verändert sich. Eine gute Gelegenheit, auch über die Veränderungen in unserem eigenen Leben nachzudenken, finde ich.

Man kann den Tag aber auch voller Tatendrang begehen: Heute wäre zum Beispiel ein guter Tag, um ein Vogelhaus zu bauen, mit dem wir unsere Vögel willkommen heißen können. Als jemand, der Handarbeit liebt, werde ich vielleicht auch noch ein paar bunte Ostereier häkeln. Ein Osterkuchen wird auch noch gebacken.

Aber so ganz ohne Eier und Kommerz läuft es auch bei mir nicht ab: Ein Ei möchte ich doch gern verstecken. Aber in unserem Hinterhof liegt Schnee, und was wenn ich es nicht finde? Dafür habe ich mir dieses verführerische Schoko-Ei besorgt:

Es ist weiß, vegan und sieht furchtbar lecker aus. So habe ich etwas, das ich im Schnee suchen kann, und sollte ich es nicht finden – wird es wenigstens nicht riechen. Ich sollte es aber lieber finden, es riecht nämlich ganz wunderbar.

Also, wünscht mir Glück, und frohe Ostern!!!

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Im Gespräch mit Heike Kügler-Anger



Liebe Halbzeitvegetarier, einfach kein oder weniger Fleisch essen, ist nicht immer einfach. So erscheint es vielen, die zwar den Entschluss gefasst haben, nun aber vor dem Problem stehen: Was esse ich stattdessen? Gewohnheiten zu verändern ist eine Herausforderung. Wir haben mit jemandem gesprochen, der Ahnung davon hat: Heike Kügler-Anger schreibt vegetarische und vegane Kochbücher, gibt Kochkurse und führt einen Blog. Wir haben über langweiliges vegetarisches Essen, Einstiegshilfen und Kochmuffel gesprochen.


Man kennt Sie als Autorin für vegetarische und vegane Kochbücher. Was gefällt Ihnen nicht am Fleisch?

Nun, man kann es drehen oder wenden, wie man will, aber letztendlich ist ein Stück Fleisch ein Stück von einem toten Tier. Bei Wild oder Fisch kann man vielleicht noch davon ausgehen, dass das Tier bis zu seinem Tod ein mehr oder minder freies Leben geführt hat. Zuchttiere, die zur Milchproduktion und/ oder als „Fleischlieferanten“ gehalten werden, fristen dagegen bis zu ihrem Tod ein meist tristes Dasein. Das Tier ist in unserer Gesellschaft zur Ware degradiert worden, dessen Wert allein durch den Profit bestimmt wird. Die moderne Massentierhaltung mit den skandalösen Zuständen nimmt dem Tier seine Seele. Fleisch ist eine Handelsware, die an den Gesetzen des Kapitalmarktes gemessen wird. Da bleibt kein Raum für Empathie, kein Mitgefühl mit der leidenden Kreatur. Eine solche Einstellung kann und will ich nicht unterstützen.

Haben Sie Tipps für Menschen, die sehr gerne Fleisch essen, ihren Fleischkonsum aber verringern möchten?

Ganz einfach: Sie sollen es einfach tun!Aber nein, im Ernst. Ich kann verstehen, dass es schwer fällt, mit alten und lieb gewonnenen Gewohnheiten zu brechen. Ein Stück Fleisch auf dem Teller ist für viele nämlich gar nicht so sehr eine Frage des Geschmacks, sondern eher eine Art „kulturelles Brauchtum“. Viele TeilnehmerInnen in meinen Kochkursen berichten, dass sie Fleisch eigentlich gar nicht so sehr mögen, dass es für sie jedoch zu einem „anständigen Essen“ dazugehört. Schnitzel, Bratwurst, Frikadellen und Hähnchen gab es schon bei Muttern und diese Familientradition setzt man dann Kraft der Gewohnheit einfach weiter fort. Sich dies bewusst zu machen, ist schon ein wichtiger Schritt, um den eigenen Fleischkonsum zu überdenken und sein Verhalten zu ändern. Ansonsten empfehle ich allen, die weniger Fleisch essen möchten, sich ein Kochrepertoire von fünf bis zehn vegetarischen (und/ oder veganen) Mahlzeiten anzueignen, die man besonders gern mag. Was gern gegessen wird, kommt nämlich automatisch häufiger auf den Tisch. Dieses Repertoire kann man dann nach und nach erweitern, bis vegetarisch oder vegan das neue Normal ist.

Überbackener Camembert, Käsespätzle, Ofenkartoffel mit Quark oder Gemüseplatte – das vegetarische Angebot in der deutschen Gastronomie ist oft fett- und käselastig oder langweilig. Woran liegt das?

Diese Frage müssten sie eigentlich nicht mir, sondern den Küchenchefs der betreffenden Restaurants stellen! Ich selbst koche zuhause gern und täglich frisch, sodass bei uns Abwechslung Programm ist. Wenn ich dann aber beabsichtige, essen zu gehen, freue ich mich auf Speisen, die anders schmecken und anders angerichtet sind, als bei mir zuhause. Ich bin dann immer fürchterlich enttäuscht, wenn außer Pizza, Pasta mit Tomatensauce, der gemischten Antipasti-Platte und einem Gemüsegratin, der unter einer zentimeterdicken Käsekruste erstickt, nichts für mich auf der Karte zu finden ist. Da fühlt man sich schnell als Außenseiter. Ich denke, dass auch hier die Macht der Gewohnheit ins Spiel kommt. Viele Küchenchefs und RestaurantbesitzerInnen haben ihr Standardrepertoire an Speisen, die im Rotationsprinzip auf die Karte gesetzt werden. Dazu kommen die Klassiker, mit denen man nichts schief machen kann. Schnitzel und Steak gehen halt immer. Aber um hier eine Bresche für die innovative Gastronomie zu brechen: In den letzten Jahren hat sich in diesem Bereich, vor allem in den größeren Städten, enorm viel getan. Die Anzahl an rein vegetarischen und veganen Restaurants steigt stetig. Und gerade junge Küchenchefs und -chefinnen entdecken, wie vielseitig sich Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide verarbeiten lassen. Aber auch hier sind letztendlich wir als Verbraucher gefordert. Wenn wir nicht klare Forderungen stellen, mit unseren Euros und Cents ein klares Votum für die vegetarische und vegane Küche abgeben, ändert sich nichts. Wir haben es in der Hand, eine neue, vegetarier-, veganer- und tierfreundliche Gastronomie zu erschaffen.

Was sind für Sie „No-gos“ in der vegetarischen oder veganen Küche?

Etwas, was mir in der vegetarischen Küche überhaupt nicht gefällt ist, wenn das Fleisch eins zu eins durch Käse oder Eier ersetzt wird. Also statt einem Schnitzel kommt ein gebackener Camembert, ein Stück Feta, Halloumi oder ein Spiegelei bzw. Rührei auf den Teller. Das ist für mich total einfallslos. Vegetarische wie auch vegane Gerichte sollten in sich stimmig sein, das heißt, alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein und miteinander harmonieren. Dann stimmt auch der Geschmack. Deshalb halte ich in der veganen Küche auch nicht viel von sogenannten Fleischersatzprodukten, also Würstchen, Frikadellen, Schnitzel, Rouladen, Wurstbelag etc. auf Seitan- oder Tofubasis. Mit ein wenig Fantasie können die Hauptzutaten der veganen Küche, das heißt Obst und Gemüse, Kräuter, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Kerne und Samen zu so leckeren, stimmigen Speisen verarbeitet werden, dass man irgendwelche Fleischimitate gar nicht benötigt. Je länger ich mich mit der vegetarischen und veganen Küche beschäftige, desto einfacher und ehrlicher wird mein Kochen.

Gibt es ein paar grundsätzliche Ratschläge für den Einstieg in die fleischlose Küche?

Es hilft natürlich enorm, wenn man offen für neue Erfahrungen ist und bereit, sich auf etwas andere Geschmackserlebnisse einzulassen als die, die man bis jetzt gewöhnt ist. Dann ist die erste Hürde schon mit Bravour genommen. Vegetarisch zu kochen finde ich überhaupt nicht kompliziert, weil man auch als Fleischesser mit den meisten Grundzutaten der vegetarischen Küche sowieso schon vertraut ist. Den meisten Umsteigern mangelt es nicht an der Technik, sondern an Ideen. Da können ein gutes Kochbuch, verschiedene Webportale, Blogs und Videos z. B. bei Youtube leicht Abhilfe schaffen. Der Einstieg in die vegane Küche ist dagegen schon etwas komplizierter, weil man sich mit einer Reihe von neuen Produkten wie z. B. Pflanzendrink, Pflanzensahne, Tofu, Hefeflocken etc. vertraut machen muss. Zudem sollte man lernen, wie z. B. Eier beim Kochen und Backen ersetzt werden können. Auch hier leisten das Internet und die zahlreichen inzwischen zur veganen Küche veröffentlichten Kochbücher wertvolle Hilfestellungen.

Was sind die häufigsten Anfängerfehler, die Sie beim vegetarischen und veganen Kochen erleben – und welche Lösungen haben Sie dafür parat?

So viel kann man eigentlich gar nicht falsch machen. Wer vorher schon ganz gut mit Fleisch kochen konnte, wird dies auch ohne Fleisch können. Wichtig finde ich jedoch, dass man sich am Anfang nicht überfordert, vor allem beim Einstieg in die vegane Küche. Anstatt gleich ein dreigängiges Menü, mit dem man vor der Familie oder Freunden glänzen will, in Angriff zu nehmen, sollte man besser zuerst relativ einfache Gerichte auswählen, die sicher gelingen. Darauf kann man dann mit zunehmender Kompetenz und sicherer Handhabung der Zutaten aufstocken.

Was raten Sie den Gestressten, Berufstätigen und Kochmuffeln?

Kochmuffeln rate ich, zum Beispiel am Wochenende in entspannter Atmosphäre mit Gleichgesinnten zu kochen. Auch Kochkurse sind eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen, neue Leute kennenzulernen und den Appetit auf das spätere Kochen zuhause anzuregen. Bei Gestressten und Berufstätigen mit wenig Zeit zum Kochen lohnt sich eine gute Vorausplanung. Damit meine ich, schon am Wochenende die Mahlzeiten für die kommende Woche zu planen, eine entsprechende Einkaufsliste zusammenzustellen und die Grundzutaten am besten in einem Rutsch einzukaufen. Das spart Zeit und Nerven. Der Halbzeitvegetarier-Wochenplan kann dabei als prima Anregung dienen. Auf meinem Blog habe ich vor kurzem einen Beitrag mit der Überschrift „Einfach selbst kochen und dabei Zeit sparen“ (www.regenbogenkombuese.de/haushalt/einfach-selbst-kochen-und-dabei-zeit-sparen) verfasst. Darin sind optimale Tipps für alle aufgelistet, die wenig Zeit haben.

Welche Rolle spielt für Sie die Umwelt? Hängen ein ökologischer Lebensstil und der Verzicht auf Fleisch für Sie zusammen?

Natürlich. Es ist inzwischen ja hinlänglich bewiesen, dass eine Reduzierung des Fleischkonsums mit der effektivste Beitrag zum Klimaschutz ist. Die Fakten muss ich hier wohl nicht mehr wiederholen. Man sollte bei der ganzen Debatte jedoch nicht vergessen, dass nicht nur durch Fleisch an sich, sondern auch durch die riesigen Berge an Lebensmitteln, die unnötig auf dem Müll landen, der Umwelt und dem Klima geschadet wird. Hier sehe ich noch erheblichen Handlungsbedarf und werde deshalb auf meinem Blog immer mal wieder Tipps zur kreativen Resteverwertung geben.

Sie haben bereits zwölf Kochbücher veröffentlicht, Nummer dreizehn ist in Arbeit. Gibt es etwas, das Ihre Kochbücher verbindet oder auszeichnet?

Meine Kochbücher zeichnet – wie ich hoffe – aus, dass die Rezepte leicht verständlich sind und sich gut und sicher nachkochen lassen. Dabei werden in der Regel nur naturbelassene, ehrliche Zutaten ohne die typischen Fleischersatzprodukte verwendet. Der Einsatz von Soja hält sich ebenfalls in Grenzen, was für Allergiker wichtig ist. Außerdem kommt nur das ins Buch bzw. die Bücher, was mir und meinen Testessern wirklich geschmeckt, sozusagen die Qualitätskontrolle am eigenen Tisch bestanden hat. Dabei ist nicht nur der Geschmack, sondern auch die Optik des fertigen Gerichtes natürlich ein Kriterium. Alle Kochbücher verbindet zudem, , dass sie in Zusammenarbeit mit einem Verlag entstanden sind, dem nicht nur gutes vegetarisches und veganes Essen, sondern auch Klimaschutz und andere ökologische Aspekte am Herzen liegen.

Mit ihrem Blog sind Sie ja nun sozusagen online gegangen. Können Sie sich vorstellen das noch auszubauen, z.B. durch Kochvideos auf Youtube?

Ich liebäugele schon länger mit der Idee, Kochvideos über die französische vegetarische und vegane Küche zu erstellen. Leider bin ich derzeit mit den Restarbeiten an meinem demnächst erscheinenden Kochbuch über die vegane Rohkostküche, mit dem Schreiben an einem Roman, mit ein paar anderen Kochprojekten sowie durch den frisch gestarteten Blog so weit ausgelastet, dass mit Kochvideos wohl frühestens in 2014 zu rechnen ist.

Vielen Dank an Heike Kügler-Anger für das Interview.

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Suche—Biete



Liebe Halbzeitvegetarier,

gemeinsam geht vieles einfacher – das sehen wir schon daran, dass wir in den vergangenen Wochen öfter um die Vermittlung von Tandempartnern*, also anderen Halbzeitvegetariern oder zwecks Austauschs mit Gleichgesinnten aus der eigenen Region gebeten wurden. Natürlich vermitteln wir euch gern Kontakte. Ohne eure konkrete Einwilligung geben wir allerdings keine Kontaktdaten weiter.

Wenn ihr also am Austausch interessiert oder bereit seid, Tipps und Hilfestellung zu geben, schickt uns einfach eine Mail an kontakt@halbzeitvegetarier.de. Falls ihr uns vor längerer Zeit schon mal angeschrieben habt, dann meldet euch bitte erneut. So wissen wir, dass ihr noch Interesse habt.

Beantwortet bitte in der E-Mail möglichst folgende Fragen:

- Sucht ihr aktiv jemanden zum Austausch?

- Wenn ja, welche Art des Austauschs stellt ihr euch vor (Tandempartner, online-Kontakt, Treffen in der eigenen Region usw.)?

- Mit wem wollt ihr euch gern austauschen (Geschlecht, Alter, Region, Ernährungsweise usw.)

- Dürfen sich Leute an euch wenden, die Interesse an einem Austausch haben oder die Tipps oder Ideen suchen?

Alternativ könnt ihr einfach selbst eine Anfrage auf unserer Facebookseite hinterlassen.

Was ist ein Tandempartner?

Man kann sich gemeinsame Ziele für die Ernährung stecken. Das können etwa sein:

- nur eine maximale Anzahl an fleischhaltigen Gerichten pro Woche zu essen

- eine minimale Anzahl an fleischlosen/vegetarischen/veganen Gerichten pro Woche zu essen

- die Halbierung des eigenen täglichen/wöchentlichen/monatlichen Fleischkonsums (eventuell einschließlich Wurst etc. und Fisch)

- die Halbierung des gemeinsamen täglichen/wöchentlichen/monatlichen Fleischkonsums (festgelegt aus dem Mittelwert der geschätzten Menge oder der Anzahl fleischhaltiger Mahlzeiten)

- eine andere festgelegte Verringerung des täglichen/wöchentlichen/monatlichen Fleischkonsums

- ein Wettbewerb, wer seinem Fleischkonsum stärker verringert

- ein bestimmter Zeitraum, bis zu dem man das Ziel erreichen will

- ein bestimmter Zeitraum, in dem man sich an die gemeinsamen Vorgaben hält

Zusammen mit anderen seine Ernährungsgewohnheiten zu ändern, motiviert und man kann nette Menschen dabei näher kennenlernen. Tandempartner können sich anspornen, einfach nur Erfahrungen und Rezepte austauschen oder gemeinsam einkaufen und kochen oder essen gehen.

Also, auf einen guten Austausch. :)

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Der Buchbericht – Vegane Brotaufstriche



Ich habe vor kurzem von einem Bekannten folgenden Rat erhalten: Wer auf Fleisch (oder auch Milchprodukte) verzichten möchte, sollte sich keine Lebensmittel verbieten, sondern statt des Gewohnten so viele neue und leckere Rezepte ausprobieren, dass die alten Leibgerichte einfach in den Hintergrund rücken. Mein größter Experimentierbedarf herrschte bislang beim Frühstück. Morgens soll es schnell gehen und trotzdem lecker sein. Dank Heike Kügler-Angers neuem Buch “Vegane Brotaufstriche” konnte ich mich in letzter Zeit diesbezüglich so richtig austoben.

Bei diesem Kochbuch sollte man die ersten Kapitel nicht gleich überspringen. Die Autorin nimmt sich nämlich die Zeit, eine Einführung in die Warenkunde zu geben und nützliche Küchenwerkzeuge kurz zu erörtern. Auch zur Lagerung erhält man erste Informationen. Danach kann man dann getrost loslegen.

Die Rezepte sind in die Rubriken Gemüse, Getreide, Nüsse und Kerne, Ölfrüchte, Hülsenfrüchte, Tofu und Soja, Süße Aufstriche sowie Marmeladen und Gelees unterteilt. Im Vordergrund stehen hier Abwechslung und Vielfalt. Die Zutaten sind generell gut erhältlich. Die meisten Rezepte sind recht unkompliziert und schnell nachzumachen – nur müssen manche der Aufstriche etwas länger ziehen.

Wer mehr Abwechslung und viele gesunde Zutaten in sein Frühstück bringen will, kann sich mit diesem Buch an Aufstrichen wie Kartoffelcreme auf Bayerische Art, Lavendel-Haselnusscreme, Pilz-Walnuss-Aufstrich oder meinem persönlichen Favoriten, dem Mango-Kokos-Aufstrich, versuchen. Ich wünsche dabei viel Spaß und einen guten Start in den Tag.

Das Buch “Vegane Brotaufstriche” von Heike-Kügler-Anger ist im pala-Verlag erschienen und kostet 14,00 Euro.

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